Dienstag, 17. Dezember 2013

Späherblick Teil 2 - unbearbeitet

Bei manchen Bildern habe ich das Verlangen, sie noch ein bisschen mit Fotobearbeitung zu verschönern. Aber eigentlich finde ich die Natürlichen viel besser. Hier also einen kurzen Einblick in meine unbearbeiteten Bilder, die darauf warten, gesehen zu werden. Hier geht's zum ersten Teil! Die Reihe wurde im und außerhalb des Hotel Geigers aufgenommen.
 
 
 

Wo bleibst du nur?

 

Und weil's so schön war, folgen in absehbarer Zeit noch einige mehr!
Vielen Dank fürs Anschauen.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Als ich mit dem Herzen den Winter wieder entdeckte...

Minus 8 Grad hatte es gehabt. Mein halber Kopf schlummerte im Jackenkragen und meine Hände suchten das Innere der Jacke. Stockfinster war es, als ich auf der spiegelglatten Straße, den zuckersüßen Duft meiner Arbeit entgegen kam. Kann es denn nicht wieder Frühling sein? Wenn die Temperaturen milder sind? Die Bäume rosa Decken tragen und die Blumen ihre Köpfe der Sonne entgegen richten?
Als Kind hat mir der Winter nichts ausgemacht. Es war auch nicht besonders schlimm, drei, vier Stunden im Schnee zu spielen, bis meine Zehen taub wurden.
Ja, dass es kalt war, konnte mir nicht den Spaß verderben.
 
Aber die Kälte kann auch schön sein...







Sonntag, 24. November 2013

Zarte Honig-Mandelkipferl

Licht aus, Spott an! Yeah, hallo Freunde! Hier bin ich wieder... Wer auch sonst. Ja, seit meinem letzten Eintrag ist viel Zeit vergangen, viele Sachen sind passiert. Die Weihnachtsbäckerei in der Arbeit, sowie auch hier zuhause hat angefangen.
Ich hab gebastelt. Eigentlich hätte ich dazu einen Eintrag machen können, aber die zwei Augenpaare, für die ich gebastelt habe, sollten es nicht zu sehen bekommen. Deswegen, konnte ich euch nicht meinen selbstgemachten Adventskalender zeigen. Aber sobald der 1.Dezember vorbei ist, stell ich ihn euch vor. Auch, wenn es dann zu spät ist, ihn nachzumachen.
 
Was hab ich noch gemacht? Gebrannte Mandeln. Aber gebrannte Mandel-Rezepte gibt es wie Gras auf der Wiese.
Und? Ja, ich muss euch was beichten. Ich und Nutella sind geschieden. Ja, richtig gehört. Nach 18 Jahren haben wir uns getrennt. Nutella, der meine Nerven stillen konnte. Nutella, der sich auf jedes meiner Brote schlich. Wieso? Ja, ich gehe jetzt regelmäßig ins Fitnessstudio. Wer hätte das gedacht. Ich mache freiwillig alleine Sport und jetzt macht es mir sogar auch noch Spaß. In der Früh soll ich nichts Süßes auf mein Brot schmieren. Schon gar nicht Nutella oder sonstige Schokoaufstriche. Dabei hatte ich mir erst vor kurzem so eine Spekulatiuskrem von Rewe gekauft. Hmmm... Ja, manchmal muss man die Dinge nicht verstehen. Es kommt, wie es kommt.
 
Aber herstellen, darf man die süße Leckerei trotzdem. Jaha.
 
Zarte Honig-Mandelkipferl
 
 
Zutaten:
 
1 Ei
280 g Butter
400 g Mehl
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
150 g gemahlene Mandeln
50   g flüssiger Honig

 
So wird's gemacht:
 
Ei, Butter, Mehl, Zucker, Vanillezucker, gemahlene Mandeln und Honig rasch zu einem Teig verkneten. Am Besten mit den Händen. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. 30 min. kühl stellen. 
Ofen auf 180 °C vorheizen.
Den Teig in 7 Stücke teilen und aus jedem Teil eine Rolle formen mit dem Durchmesser von ca. 2 cm. Jeweils 5cm große Stücke abteilen. Diese zu Kipferl formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.  
12 Min. lang backen.
Im heißen Zustand noch vorsichtig in Zucker wälzen.
Fertig!

 

Mittwoch, 6. November 2013

Der Spherblick Teil I - Portrait und Ganzbildaufnahmen

Es ist für mich etwas Neues, Menschen nicht nur anzusehen, sondern auch noch zu fotografieren. Okay, so Familien-Freunde-Fotos sind das was anderes. Ich bin nicht der geborene Typ von Mensch, der auf einen fremden Menschen zuläuft und sich mit ihm anfreundet. Ja, gut, anfreunden muss ich mich auf anhieb auch nicht. Aber von mir aus selbst, würde ich nicht auf den Menschen zugehen. Ich bin eher diejenige, die späht.

 

"Ein Späher ist einer, der alles sieht und hört; ein Spurensucher, einer, der alles findet, was rund um ihn herum ist. Sein Reich erstreckt sich vom Teich bis zu den blauen Bergen am Horizont. Und der ganze Wald gehörte natürlich dazu. Die Felder, die Wiesen. Nur: Das nützt dir bei den Philistern und Schulgringos nichts."
(Janosch)

 

Umso mehr wundert es mich, dass ich auf einmal Menschen fotografiere. Also so ein Fotograf, der einen Mensch in Szene setzt und den Augenblick fest hält.

Allerdings brauch ich jetzt auch keine spindeldürren Models vor meiner Kamera, die rumhüpfen und die Knochen klappern lassen. Und so "DSDS-Annemaries" schon gleich 1000 mal nicht.

 

Nun, eine Freundin von mir, die sich gerne verkleidet, die sich nicht bis auf die Knochen abmagert und nicht Annemarie heißt, lies sich von mir fotografieren.

Ja, und mit diesem Outfit ist sie durch unser Muhkaff gelaufen und das Lustige war, endlich hat man mich mal nicht mehr schief angeschaut. Höhö.

 

Hier seht ihr das Endprodukt... Hier auf dem Bildschirm, nicht bei dir da.

 

Er ist zwar dumm, aber ich liebe ihn. 
Ich lass mich nie mehr los.
Ist da wer?
Tagtraum
Dort wo ich bin, erwacht die Vergangenheit aus ihrem Tiefschlaf.
Na?

 

Location: Hotel Geiger Bischofswiesen

Model: (Milukyo)

 

 

Mehr Bilder gibt es bei mir auf Pinterest zu sehen. http://www.pinterest.com/LillaConni/

 

 

 


Posted via Blogaway

Montag, 4. November 2013

Hurra, Hurra die Pumuckltorte ist da!

Am Liebsten mach ich Schabernack,
Schwestern ägern nicht zu knapp,
schwupp, schon ist die Zuckertüte weg,
wer hat sie wohl weg versteckt?
 
Ja... wer hat sie wohl versteckt? Der Dieb verbirgt sich zwischen den Zeilen.
 
Mein Bruder hatte vor kurzem Geburtstag gehabt. Und nein, er ist nicht sechs oder so geworden, sondern äh... ja lirumlarum, jedenfalls ist viel älter als sechs.
 
Und Tortenmäßig hab ich mal wieder beim Verzieren, was Neues ausprobiert. Bei Pati-versand habe ich mir einen Fondantplatte und Lebensmittelpastenfarben gekauft. Damit habe ich einen Pumuckl auf die Torte gemalt.
Natürlich muss man die Fondantplatte nicht kaufen, sondern kann sie auch selber machen.
Ach... mir fällt ein, ich wollte ja noch ein Rollfondantrezept zeigen. Öh... ja...
 
 
Wie man sieht, ist leider beim Abziehen von der Folie, die Platte hängen geblieben, sodass sie gerissen ist. Das passiert wahrscheinlich beim Selbstgemachten nicht. Es wird allerdings nicht beim ersten Mal bleiben.
 
Die Torte habe ich wie bei der Eielikörtorte gemacht. Statt der Eierlikörpaste, eine Himbeerpaste hergenommen und ebenfalls bei www.pati-versand.de bestellt. Übrigens sehr zu empfehlen.
 
Ja, das wars dann auch schon wieder von mir.
Wie denn? Wo denn? Was denn? Achso, ja! Pfürtie, pfürtie!

Samstag, 26. Oktober 2013

Fotowettbewerb von Bloggerin Streetastronaut

Die Bloggerin von Streetastronaut hat vor Kurzem einen Fotowettbewerb gestartet, der sich um das Thema Natur dreht. Das Bild muss nicht neu geschossen, sondern darf auch etwas älter sein.
Deswegen hab ich mal in meiner Fotosammlung gekramt - man stellt es sich so vor : Ich stehe vor meinem Kleiderschrank und schmeiße ein Kleidungsstück nach dem anderen raus. Das Zimmer sieht dann danach etwas abstrakter aus. So ungefähr habe ich es auch im Bildordner gemacht. "Nein....nein...das auch nicht - Nö... Ahja genau!"
 
Kristallkarusell
Diese Bild habe ich letzten Jahres im Dezember geschossen. Eigentlich mag ich den Winter nicht so gerne - so kalt bzw. muss man sich immer so warm anziehen. Dafür aber mag ich die Landschaft, die mit einer weißen Decke eingekleidet ist. Perfekt für Hobbyfotografen.
 
Wer Interesse hat an dem Fotowettbewerb, klickt einfach oben auf den Link.
 
 
 
 

Montag, 21. Oktober 2013

Typisch schwedische Eierlikörbutterkremtorte

Ich habe meiner ältesten Schwester vor langem, eine Torte zu ihrem 30. Geburtstag versprochen. Und dieses Wochenende ist es geschehen. Natürlich mit einem schwedischen Motiv, wie soll es auch anders sein...?!

 
Fast alles echte Zutaten, auch die Butterkrem ist aus echter Butter. Denn in den meisten Konditoreien wird Fett verwendet und eigentlich müsste man das auch dazu schreiben. Aber das tun die Wenigsten - wer will schon eine Prinzregenten mit einer Schokofettkrem haben? Wer will, fragt nach, wenn man das nächste mal in die Konditorei geht. Nicht alle tun das. Also schön fleißig weiter die Konditoreien besuchen...
 
Der Biskuitboden besteht gerade mal aus vier Zutaten. Eier, Zucker, Mehl und Weizenpuder. Die Butterkrem gleicht keinesfalls der Amerikanischen. Die Amerikanische besteht nur aus Butter, Zucker und Aromen, mir persönlich schmeckt das nicht. Der Deutschen, die ich hergestellt habe, wird Pudding beigefügt. Das macht das ganze angenehm geschmeidig und leckerer. Dann gibt es noch die Italienische mit warmer Baisermasse und die Französische mit Eigelb.
 
Lirumlarum. Jetzt komm ich mal zum Höhepunkt... Höhö.
 
Für den Biskuitboden brauchst du:
 
360 g Vollei (7 Eier)
180 g Zucker
100 g Weizenpuder
120 g Mehl
 
Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine Kuchenform von 26 cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden. Eier und Zucker schaumig schlagen bis die Konturen vom Rührbesen sichtbar bleiben. Mehl und Weizenpuder sieben und unter die Eiermasse heben. Zügig die Masse in die Form füllen und 30 - 35 min backen. Wer nicht sicher ist, die Holzstäbchenmethode machen.
Gut auskühlen lassen.
 
In der Zwischenzeit die Butterkrem vorbereiten:
 
500 g Butter
1 Päck. Vanillepudding, am besten den backfesten von Dr. Oetker, den man einfach nur mit Milch anrühren muss, ohne zu kochen
250 g Puderzucker
1 halbe Dose Eierlikörpaste ( www.pati-versand.de)
 
Butter in der Mikrowelle ein wenig anwärmen - bitte nicht flüssig werden lassen! Puderzucker mit der Butter schaumig schlagen. In der Zwischenzeit das Vanillepuddingpulver wie in der Anleitung beschrieben, anrühren und in die Buttermasse rühren. Zuletzt die Paste hinzugeben.
 
Für Obendrauf:
 
500 g Rollfondant
rote, grüne und blaue Lebensmittelfarbe
Puderzucker
ein Dalapferdausstecher
ein Blattausstecher
Modellierwerkzeug
oder Holzstäbchen
 
Blaubeeren:
 
Den Fondant geschmeidig machen und blaue Lebensmittelfarbe unterkneten. Falls es klebt, ein bisschen Puderzucker dazugeben und weiter kneten. Zu einer Wurst rollen und beliebig große Stücke abschneiden - zu Kugeln formen.
Das Holzstäbchen ein Stücken eindrücken, sodass eine kleine Mulde entsteht.
 
Blätter:
 
Zweiten Teil Fondant mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben und mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Blätter ausstechen.
 
Dalapferd:
 
Rest mit roter Lebensmittelfarbe einfärben und ebenfalls dünn ausrollen - 3-5mm. Ausstechen .
Ein wenig Puderzucker mit Wasser anrühren und mit einem Pinsel das Muster eines Dalapferdes nachmalen. Dann etwas Guss abnehmen und mit roter Farbe einfärben. Ebenfalls vorsichtig drauf pinseln. Den Rest mit Grüner einfärben.
 
Torte:
 
Den Biskuitboden zweimal waagrecht durchschneiden und ein Teil der Butterkrem auf den ersten Boden streichen. Zwischenlage drauf und wieder mit Butterkrem bestreichen. Letzten Boden drauf setzen und den Rand der Torte dünn mit Butterkrem einstreichen (damit die Krümel an ihrem Platz bleiben). Dann die Oberfläche ebenfalls einstreichen und zuletzt den Rand noch einmal dicker einstreichen.
 
Blaubeeren und Blätter auf den äußersten Rand legen und vorsichtig das Dalapferd in die Mitte platzieren.
 
Fertig!
 

P.s.: Das Rezept für den Rollfondant folgt in den nächsten Tagen.



 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Abdate - Pumuckl

Wie schon letzten Samstag berichtet, geht es dem Pumuckl, meinem Kater nicht gut. Er hat überhöhte Nieren- und Leberwerte und frisst von alleine nicht mehr. Das heißt, wir müssen ihm per Spritze immer flüssiges Futter geben, welches er zum Teil nicht schluckt oder ja... Deswegen werde ich und habe seit Samstag keinen neuen Blogeintrag mehr geschrieben. Für schulische Lernereien fand ich ebenso wenig Zeit...
Von klein auf hat mich Pumuckl begleitet und ist wie ein Familienmitglied...
Ja, und mein Pc funktioniert auch nicht mehr, deswegen schreibe ich gerade vom Handy aus. Sobald alles wieder einigermaßen okay ist, schreib ich wieder weiter.





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Samstag, 12. Oktober 2013

12 von 12 im Oktober - gemischte Gefühle

Ich glaube, dreimal habe ich das Event ausfallen lassen, weil ich entweder an dem besagten Tag nicht daran gedacht habe, oder zu unmotiviert war. Naja vielleicht würdet ihr es verstehen, wenn ihr um 2 Uhr nachts aufsteht?! Reine Gewohnheitssache... hab ich am Anfang auch gedacht... Aber irgendwie muss es ja gehen.
Nun denn... Mein dritter "12 von 12" von Draußen nur Kännchen.
 
1. 02.16 Uhr klingelt der Wecker, das heißt diese doofen Vögel zwitschern mich aus dem Schlaf. Aufgeschreckt und gedacht, diese Nacht bzw. der Schlaf war aber kurz.
Rein in die Arbeitstkleidung.









2. 8 Uhr Schluss. Durch die Nebelsuppe fahren nach Hause und da erwartet mich schon das erste Grauen... Das Wäldchen, in dem ich als Kind immer gespielt habe, wird abgeholzt um Asphalt platz zu machen.
 



Die Tanne steht auch nicht mehr.

3. 9 Uhr: Pumuckl wird von der Tierklinik abgeholt. Ihm geht's gar nicht gut. 13 Jahre ist er alt...
 
 

Da war er noch quicklebendig...


4. Pumuckl trinkt bloß... Aber fressen tut er nicht. Hat ein Verband an der Pfote und knickt ständig weg...



5. Zimmer aufräumen


6. Ipod mit neuen Liedern aufladen

 
7. Neue Inspirationen durchblättern
 
 
8. Bisschen Surfen.... im Internet
 
 
 
9. Pumuckl frisst immer noch nichts
 
 
 
10. Freundin kommt zu besuch um mit mir eine Torte zu backen.
Einen Wiener Boden, Butterkrem und Rollfondant herstellen.
 
 
12. Fertige Torte!
 
 
 
 
 
 
Und jetzt geh ich schlafen... Rapüü! Gute Nacht! 

Sonntag, 29. September 2013

Petit Fours - Kleine Öfen / Mein erster Versuch zuhaus

Petit Four ist ein klassisches und französisches Kleingebäck, das auf Deutsch übersetzt "Kleine Backöfen" heißt.  Der Ausdruck kommt aus der Zeit der Holz- und Kohleöfen. Die Bäcker und Konditoren nutzten die Resthitze der Öfen, nachdem die Hauptproduktion abgeschlossen war, um das Kleingebäck zu backen.
 
Meine ersten Petit Fours habe ich in der Schule gemacht. In der Arbeit wird so etwas nicht hergestellt - wegen zu großen Zeitaufwand. Da ich für die Abschlussprüfung sicherlich so etwas machen muss, übe ich eben zuhause. Petit Fours werde ich sicherlich noch einmal machen, da ich bei der Verzierung keine Lust mehr hatte, etwas "Feineres" drauf zu machen. Aber immerhin hat es geklappt. Und meinen Eltern hat es geschmeckt.
 
 
 
Das Rezept:
 
90 g Butter
90 g Marzipan
4 Eigelb
4 Eiweiß
90 g Zucker
1 Pr. Salz
45 g Mehl
45 g Weizenpuder
150 g Marzipan
 
Füllung:
1 halbes Glas Konfitüre - Geschmack frei wählbar
 
Guss:
500 g Puderzucker
1 Saft von Zitrone
bisschen Wasser zum verdünnen
Lebensmittelfarbe
 
So geht's:
 
1. Butter, Marzipan und vier Eigelb schaumig schlagen
2. Eiweiß, Zucker und Salz zu Eischnee schlagen
3. Mehl und Weizenpuder sieben
4. Erst den Eischnee und dann das gesiebte Mehl unter die Buttermasse heben
5. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Masse jeweils darauf aufteilen und dünn aufstreichen
6. Backofen auf 210 °C vorheizen
7. 12 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
 
8. Biskuitplatten jeweils halbieren. Auf erste Platte Konfitüre streichen und zweite Platte drauflegen. Wieder bestreichen und Dritte drauflegen. Noch einmal das Gleiche, aber die Oberfläche der letzten Platte nur hauchdünn bestreichen.
 
9. Marzipan hauchdünn ausrollen und auf die Oberfläche legen und fest andrücken. Mit Frischhaltefolie abdecken und ein Backblech darüber tun. Ab damit in den Kühlschrank und auf das Backblech noch etwas schweres drauf tun, damit es eine glatte Oberfläche bekommt und pressen kann. Am Besten über Nacht kühlen lassen.
 
10. Am nächsten Tag die Petit Fours nach Belieben zurecht schneiden. Wer will kann Ausstecher hernehmen oder einfach kleine Rechtecke rausschneiden.
11. Puderzucker mit Zitronensaft und Lebensmittelfarbe vermischen, sodass eine dickflüssige Konsistenz entsteht.
12. Mit einer Pralinengabel oder mit einer Normalen in die Seite des Petit Fours stechen und in die Glassur tunken. Abtropfen lassen und  aufs Kuchengitter legen. Mit den Restlichen ebenfalls so machen. Wenn nötig, nochmal neue Glassur anrühren.
 
 
Nach Belieben schmücken und auf den Kuchentisch anrichten!
 


Dienstag, 17. September 2013

Äppelkladdkaka - Schwedischer Apfelklebekuchen mit Marmorguss

Vor ein paar Monaten hab ich euch den Schokoladenklebekuchen vorgestellt und er entspricht wirklich dieser Textpassage von "Verliebt in Schweden - Christiane Stella Bongertz" : ".....Kladdkaka, hat Madde erklärt ist die Abkürzung für kladdig chokladkaka, klebrigen Schokoladenkuchen. Und der ist ganz und gar nicht unappetitlich. Eigentlich hatte ich nach den ganzen Zimtschnecken eher Lust auf etwas Herzhaftes, aber kaum hat der ersten Bissen meinen Gaumen berührt, bin ich abhängig. Dieser Kuchen hat einen eigenen Aggregatzustand. So klebrig er im ersten Moment ist, so zart schmilzt er auf der Zunge...."
Und ich sage euch, Stella hat Recht. Und somit ist auch dieser Apfelklebekuchen eine dahin schmelzende Versuchung.
War da nicht auch was im Vaterunser mit der Versuchung? Ach, das Auswendiglernen der sämtlichen Gebete, liegt schon so weit zurück, dass ich das mit der Versuchung nicht mehr auf die Reihe bringe. Naja jedenfalls erlöst der Apfelklebekuchen uns von dem Bösen.
 
Hier das Rezept:
 
3-4 Äpfel (frisch gepflückt vom Baum)
4 1/2 dl Zucker
3 Eier von glücklichen Hühnern
200 g Butter von glücklichen Kühen
3 3/4 dl Mehl von goldenen Feldern
1 1/2 EL Vanillezucker
 
200 g Puderzucker
Zitronensaft und Wasser
Lebensmittelfarbe (nach Wunsch)
 
 
Und so wird's gemacht:
 
Äpfel schälen, entkernen und reiben. Zucker mit den Eiern aufschlagen. Die inzwischen geschmolzene Butter dazu geben und weiter rühren. Mehl mit Vanillezucker vermischen und zu der Masse vorsichtig unterheben. Zum Schluss noch die geriebenen Äpfel unterrühren.
 
Ofen auf 175 °C vorheizen.
 
Backform (26 cm Durchmesser) entweder einfetten oder einfach mit Backpapier auslegen. Masse einfüllen und ab damit in den Ofen für 20-25 min.
Entweder hatte ich wahrscheinlich wieder eine kleinere Form, sodass die Backzeit bei mir wieder das Doppelte gebraucht hat. Also ungefähr 40 min. Es empfiehlt sich also, nach 20 min. mit einem Holzstäbchen in den Kuchen zu stechen. Bleibt noch, so wie bei mir, flüssiger Teig hängen, weiter backen und nach 10min die gleiche Prozedur von vorne machen. Bis fast gar nichts mehr am Stäbchen hängen bleibt, Ofen aus, Kuchen raus und abkühlen lassen.
 
In der Zwischenzeit Puderzucker mit Zitronensaft verrühren. Sodass eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Einen kleinen Teil Guss zur Seite stellen und mit Lebensmittelfarbe einfärben.
Zuerst den weißen Guss auf den Kuchen streichen und dann mit einem Teelöffel Spritzer von dem farbigen Guss drauf geben und mit dem Löffel vorsichtig verteilen, so dass eine marmorierte Fläche entsteht.
Fertig ist der Kuchen und ab damit auf den Tisch!

Montag, 16. September 2013

Oh wie schön ist Apfelpanama



Im Frühjahr sind unsere Apfelbäume geschmückt mit rosaweißen Blüten und im Herbst hängen 1000 Äpfel daran. "Oh, wie schön..." werden sich einige denken. Aber mein Vater hat für jedes Kind einen Apfelbaum gepflanzt damals. Wir sind fünf Kinder. Und damals waren die Bäume ja noch keine dicken und großen Dinger. Also wurden noch ein paar mehr gepflanzt.
Wenn nun die Apfelzeit anfängt, kommen alle Leut durch unsre Hecke geschlüpft und klauen sich ein paar mehr Äpfel. Manche sind so lieb und fragen um Erlaubnis und die Anderen zertrampeln die Hecke und tapsen durch unseren Garten. Und wieder andere regen sich darüber auf, wir würden mit unseren Äpfeln nichts anfangen und vergammeln. Ich wundere mich immer wieder, was die alten Leut für Gesprächsthemen haben. "Mei schau ge. De B. ham wieda ihre ganzn Äpfin auf da Stroß. Na, dass die sich ned scheman, des glabst ja ned. Also i dat das ja ganz andast mochn. Na wirklich. "
Dabei haben wir schon etwa zwei Wäschekörbe voll Äpfeln gepflückt, (und dabei ausversehen den halben Baum abgesägt), die dann irgendwann mal zur Obstkelterei gebracht werden. Und dafür Apfelsaftflaschen bis zum Umfallen nach Hause gebracht werden. 
"Aber eigentlich is des ja was ganz scheens."
Da gibt es jetzt nämlich Apfelkuchen in zig verschiedenen Variationen. Apfelstrudel, Apfelkompott und Apfelmus. Und was es halt noch so gibt.
Einfach deine Hand in die Höhe strecken und einen Apfel pflücken. So einfach geht das.
Morgen stelle ich euch mein Äpplekladdkaka Rezept vor. Natürlich schwedisch, was sonst.
Um weitere leckere Apfelrezepte, die ihr gerne macht, bin ich euch dankbar. Weil ein bisschen Abwechslung schadet ja nie, nicht wahr Herr Kommissar? ;-)
 
  

Montag, 9. September 2013

Scandinavia in a Snapshot #10 - Ein See wie jeder Andere

In Schweden gibt es wahrscheinlich viele, viele schöne Seen. Sie sind, wie jeder Andere auch, aber doch auf die eigene Art besonders. So wie auch der Grunnarsjön, nähe Göteborg. Ihn findet man bestimmt auch öfters in Schweden, aber eben nicht den Gleichen.
Verlassen. Ruhige Oberfläche. Spiegelung. Seerosen. Einfach fantastisch.
 
Mehr Snapshots aus Skandinavien findet ihr wie immer bei der lieben Barbara von Finfint.

Dienstag, 3. September 2013

Einigkeit und Recht und Freiheit bla bla bla.

Arbeiten, arbeiten arbeiten. Für mich heißt es arbeiten. Sechs Tage die Woche. Einen freien Tag. Dann wieder das gleiche Spiel von vorne. Dabei ist es kein Spiel. Sondern die Wirklichkeit. Ich arbeite, um mich finanziell über Wasser halten zu können. Ich arbeite, weil es der Lauf der Dinge ist. Ich arbeite, um Beamten ein flauschiges Leben schenken zu können. Ich arbeite, damit ein Teil meines Lohns für irgendwelche unwichtigen Bauten verschwendet wird.
Manchmal frag ich mich, ob das der Sinn des Lebens sein soll? Als ich noch zur Schule ging und vom Arbeitsleben, nicht die geringste Ahnung hatte, war für mich der Sinn des Lebens: „Leben leben.“ Damals wusste ich noch nicht, wie hart das Arbeiten ist.
Über 40 Stunden Woche. Einen Tag in der Woche frei. Stress. Da fragt man sich wirklich, warum Beamte laut der neuen Wahlprogramme mehr Geld kriegen sollen…
In Deutschland ist man entweder Beamte und es regnet Geld oder du bist Normalarbeitender und… es regnet leere Sparschweine.
Man sollte mal so einen Politiker vier Wochen in einen Betrieb stecken und arbeiten lassen. Oder einen Finanzbeamten die Verantwortung überlassen. Vielleicht fühlen sie sich dann mal in die hart Arbeitenden rein. Was es heißt „Geld verdienen“.
Ich bin für manche Professoren, Doktoren und was es sonst noch so gibt, nichts Besonderes. Unterste Schicht. Weil ich nämlich nicht studiert habe. Weil ich keinen Gymnasiumabschluss habe. Weil ich nur mittlere Reife habe. Weil ich einfach nur einen einfachen Beruf habe.
So ergeht es auch anderen. Buchhändler, Köche, Bäcker und und  und. Wir sind nichts. Aber Beamte, Professoren sind etwas. Sie bekommen unser Geld. Sie haben studiert. Verbeamtung bekommen. Geld für ihre Weltreisen bekommen. Nur, damit es ihnen besser geht.
Hier in Deutschland herrscht keine Gerechtigkeit. Nix da.
Fünf Tage-Woche. Freies Wochenende. Schulferien. Oder: Sechs Tage- Woche. Ein freien Tag. 25 Tage Urlaub fürs ganze Jahr. Da soll mir einer erzählen, wir haben nichts geleistet. Und Beamte hätten sowas verdient.
Danke Deutschland!
Wenn, dann bitte Gleichberechtigung für Alle.


Montag, 2. September 2013

Scandinavia in a Snapshot #9 - Glückliche Hühner

Auf dem Bauernhof in Lödöse gab es viele, viele Hühner. Um halb 5 krähte der Hahn und die Hühnerschar wurde aus dem Stall gelassen. Gack gack gack! Beim Frühstücken pickten sie uns in die Füße und bekamen trotzdem ein paar Krümel vom Brot ab.
Emma, ein weißes Huhn (meine Mutter hat es so getauft), war die Schlimmste. Ihre Kollegen hat sie weggestoßen, wenn ein Krümel in deren Richtung flog und sie war immer die Dominanteste.
Aber nun gut, lassen wir mal das Verhalten der Hühner.
Eines Tages, klopfte es an der Haustüre und der nette Vermieter schenkte uns zehn frische Eier. Von den fröhlichsten Hühnern. Von Hühnern, die nicht dicht an dicht, eingesperrt zusammen leben müssen, irgendwelche Chemikalien ins Futter bekommen, um schneller Eier zu legen. Sondern Hühner, die frei herumlaufen und Fladen, Grünzeug und gesundes Futter bekommen. Gack gack gack.
Die Eier, nach dem wir sie gekocht haben, waren sehr knallig gelb! Fast schon unnatürlich, sollte man meinen. Kennen tu ich nur den blassgelben Eidotter. Leider.
Und geschmeckt haben sie auch besser. Entweder nur Einbildung oder sie schmecken wirklich anders.

 
Mehr Snapshots gibt es bei der lieben Barbara von Finfint!

Sonntag, 1. September 2013

Kakaomalerei - Mein erster Versuch

In der Schule hatten wir mal einen Film über das Modellieren von Marzipan angeschaut. Da kam auch ein kleiner Abschnitt über die Kakaomalerei vor. Diese künstlerische Art, Torten zu gestalten, hat es mir so angetan, dass ich später einmal, es auf jeden Fall praktizieren möchte! Es ist zeitaufwendig, weshalb diese Art sehr wenig verbreitet ist, ja eigentlich ausgestorben. Aber ich wusste vor dem Film nicht einmal, dass ich einfach meinen Pinsel in die Hand nehmen kann, um auch Torten mit Gemälden verschönern kann. Jetzt kann ich mein Hobby zum Beruf machen. In meiner Arbeitsstelle ist das für sie ein Fremdwort und mein Chef wollte sich das nicht mal anschauen... Nur die Putzfrau hat gesagt, dass es ihr gefällt. Immerhin einer im Betrieb...
Jetzt zur Torte. Kakaomalerei heißt es deswegen, weil Kakao mit Öl verrührt wird. Je mehr Öl, desto heller wird das Braun! Hach.... Ich finde das toll!
Marzipan wird dazu ausgerollt und das nimmt man dann sozusagen als Staffelei her! Wer freihand nicht loslegen möchte, habe ich auch erstmal gemacht, macht sich eine Vorlage auf dünnem Papier von sticht dann mit einer Nähnadel an den Linien entlang. Der Nachteil sind halt die Löcher im Marzipan!
Die Torte besteht aus einem Biskuitboden, zweimal geschnitten, so dass du drei Teile hast. Und auf jedem habe ich eine Kirschvanillecreme drauf gestrichen. Man kann aber füllen, was man möchte! Und außenrum mit Sahne eingestrichen! Sahnetupfen und das Marzipan drauf! Fertig!
Also das Kakaomalen werde ich jetzt noch öfters ausprobieren, das macht mir Spaß!

Mittwoch, 28. August 2013

Nach dem Regen

In Schweden, nach dem es geregnet hat, bin ich öfters mit meinem Bruder angeln gegangen. Der See war so still und nicht mal eine einzige Welle war da. Und während ich auf einen Anbiss warte, bewunderte ich die Märchenwelt, die der Regen hinterlassen hatte. Fast noch schöner, als wenn die Sonne schien.

Hier Zuhause ist mir das nie besonders aufgefallen. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar... Wohl war.

Da ich leider keine Bilder gemacht habe, gibt es dafür ein kleines Gedicht von mir geschrieben!

Nach dem Regen

Der Himmel gestrichen weiß,
hier unten so lieblich leis‘.
Die Baumspitzen getränkt mit seidenen Schleier,
so grau sind die tiefen, tiefen Weiher.
 
Unterhalb der Baumkronen färbt sich alles dunkel,
langsam erlischt das wirre Gemunkel.
Träge sitzen Mann und Frau im Haus,
keine Menschenseele mehr drauß‘.
 
Die Luft riecht nach frischer Erde,
auf dem Weg kriecht ne‘ ganze Schneckenherde.
Der See so still,
weil’s Gott so will.
 
Eine einzige Märchenwelt,
am weiten Himmelszelt.
Macht die Äuglein auf,
schaut ganz hinauf.



Dienstag, 27. August 2013

Scandinavia in a Snapshot #8 - blumige Grüße

Heute schick ich allen, die heimlich meinen Blog lesen, schwedische und blumige Grüße. Seien es mir Unbekannte, andere Blogger, Freunde, Bekannte oder Familie.

Was wichtig ist, sieht man nicht. Das ist wie mit der Blume. Wenn du eine Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, so ist es schön, bei Nacht den Himmel zu betrachten. Alle Sterne sind voll Blumen. (Antoine de Saint-Exupery)
 
Eine schöne erholsame Arbeits-,Urlaubs-,Ferien-,Haushaltsfrauen- oder Bloggerwoche.